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Carl Walther GmbH, Ulm, Deutschland

Am 3.April 1945 besetzten amerikanische Streitkräfte Zella-Mehlis. Eine der ersten Fragen der Besatzer war: "Where is Walther?" Der Betrieb wurde genauestens inspiziert und die Unterlagen konfisziert.

Als die Übergabe des besetzten Südthüringens an die Russen bevorstand, wurden Industrielle mit ihren Familien in den amerikanischen Sektor Deutschlands "zwangsevakuiert". Unter ihnen befanden sich auch die Walther-Familien. Fritz Walther wagte in Ulm einen Neuanfang der Waffenfertigung.

Zwischenzeitlich hatte die französische Firma Manurhin in Mülhausen im Elsass die Fertigung von Walther-Pistolen in Lizenz fortgeführt. Im April 1949 konnte bereits die 1000. neue Pistole in Ulm gefertigt werden.

In Ulm wurden die bewährten Pistolenbaureihen PP, PPK und P 38 wieder aufgenommen. Ergänzt wurde die Modellreihe um die „Taschenpistole“, Modell TP im Kaliber 6,35 mm Browning, und die „Taschenpistole mit Hahn“, Modell TPH in den Kalibern 6,35 mm Browning und .22 lfB.

Die neu gegründete Bundeswehr führte die bewährte P 38, nunmehr P 1 mit leichterem Duralgriffstück, als Dienstwaffe ein.

Mod. TPH
Kal. 6,35 mm Browning

P 1
Kal. 9 mm Para

P 4
Kal. 9 mm Para

P 5
Kal. 9 mm Para

P 1 A1
Kal. 9 mm Para

P 5 Compact
Kal. 9 mm Para

PP Super
Kal. 9 mm Police

P 88
Kal. 9 mm Para

P 88 A1
Kal. 9 mm Para

P 99
Kal. 9 mm Para

P 99c
Kal. 9 mm Para

P 99 DAO
Kal. 9 mm Para

P 99 Q
Kal. 9 mm Para

P 99 QA
Kal. 9 mm Para

P 99 RAM
Kal. .43

P 990
Kal. .40 S&W

OSP
Kal. .22 LR

GSP
Kal. .22 LR

GSP
Kal. .32

KPK
Kal. 7,65 mm Browning


Mod. TPH