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Carl Walther, Zella-Mehlis, Deutschland

Die Geschichte der Städte Zella und Mehlis in Thüringen lässt sich bis ins Jahr 1592 zurückverfolgen. Zu dieser Zeit schlossen sich die ansässigen Waffenschmiede zu einer Gilde zusammen. Über die Jahrhunderte hin entwickelte sich diese Region zu einem der wichtigsten Waffenzentren Europas.

In diesem Umfeld kam 1858 Carl Wilhelm Walther zur Welt. Als Sohn der Rosalie Walther, einer geborenen Pistor (altes Büchsenmachergeschlecht), erlernte er den Beruf des Büchsenmachers und gründete 1886 in Zella St. Blasii die Firma Carl Walther. Die Produktion begann mit Büchsen für das Scheibenschießen, später kamen Flinten und Jagdgewehre dazu.

Walther versuchte sich an der Entwicklung von Selbstladepistolen. Seinem Sohn Fritz gelang 1907 die Konstruktion der ersten brauchbaren deutschen Westentaschenpistole im Kaliber 6,35 mm. Mit Beginn der Produktion dieses Modells 1 im Jahr 1908 vergrößerte sich der Betrieb, der Maschinenpark und die Zahl der Mitarbeiter wuchs bis zum I. Weltkrieg auf 75 Arbeiter.

Durch den Erfolg des Modells 1 beflügelt, befasste sich die Firma Walther intensiv mit der Entwicklung von Selbstladepistolen. Ab 1909 wurde das Modell 2 produziert und im Jahre 1910 folgte bereits die Modelle 3 und 4. Mit dem Modell 4 gelang der Firma der endgültige Durchbruch.

Mod. 4
Kal. 7,65 mm Browning

Mod. 6
Kal. 9 mm Para

Mod. 8
Kal. 6,35 mm Browning

Mod. 9
Kal. 6,35 mm Browning

Mod. PP
Kal. .22 LR

Mod. PP
Kal. 7,65 mm Browning

Mod. PP
Kal. 9 mm kurz

Mod. PPK
Kal. 7,65 mm Browning

Mod. PPK-L
Kal. 7,65 mm Browning

Mod. PPK
Kal. .380 ACP

Mod. PPK-S
Kal. .380 ACP

Mod. HP
Kal. 9 mm Para

P 38
Kal. 9 mm Para

Volkspistole
Kal. 9 mm Para


Mod. 4